Rasenpflege - Teil 2: Richtig Mähen

Gesunder Rasen

Ein gut gemähter Rasen ist ein gesunder Rasen. Wird der Rasen regelmäßig gemäht, kann er sich gut verzweigen und bleibt schön dicht und gleichmäßig.

Wussten Sie schon, dass Mulchmähen den Dünger sparen kann? Oder dass die perfekte Halm-Länge von Lage und Saison abhängig ist, und zwischen 3 und 5 Millimeter liegt?

Übrigens wachsen günstigere Rasenmischungen, wie der "Berliner Tiergarten" schneller als hochwertige Sorten wie z.B. der COMPO Schattenrasen, also: Augen auf beim Samenkauf!

Was beim Rasenschnitt zu beachten ist: 7 Tipps für den Rasenschnitt
 

1: Schnell und scharf - Der Messerfaktor

Ob der in England bevorzugte Spindelmäher, oder der in Deutschland hoch frequentierte Sichelmäher, der das Gras mit waagerecht rotierenden Schneiden die sich an den Enden des Messerbalkens befinden abschlägt, zum Einsatz kommt... Was der Mäher kann steht und fällt mit einem sorgfältig geschärften Messer: Für einen sauberen Schnitt sollte das Messer mindestens einmal im Jahr – vorzugsweise während der Winterpause – im Fachhandel nachschleifen lassen. Wenn die Schnittflächen der Gräser stark ausgefranst sind, liegt das meistens daran, dass das Messer zu stumpf ist. Achten Sie beim Mähen auch auf eine hohe Motordrehzahl. Je schneller das Messer des Rasenmähers rotiert, desto sauberer schneidet es. Hier können Sie mehr über die verschieden Rasenmäher erfahren und herausfinden welcher Mäher für Sie geeignet ist.

2: Die Mähfrequenz

Regelmäßiges Mähen ist das A + O für einen schönen und gesunden Rasen. Durch den wiederholten Schnitt verzweigen sich die Gräser an der Basis und der grüne Teppich bleibt schön dicht. Grundsätzlich sollten Sie den Rasen ein mal wöchentlich Mähen. Im Mai und Juni, wenn das Wachstum der Gräser besonders hoch ist, sollten Sie jedoch zwei mal wöchentlich mähen. Verlassen Sie sich auf diesen Richtwert allerdings nicht vollständig, denn das Rasenwachstum hängt stark vom Saatgut ab: Ältere, gleichmäßig gedüngte bzw. gemulchte Rasenflächen aus qualitativ hochwertigem Saatgut wachsen im Jahresverlauf durchschnittlich 25 Millimeter pro Woche. Verwendet man für den Rasen eine Billigmischung wie den „Berliner Tiergarten“, muss man jedoch mit durchschnittlich 36 Millimeter Zuwachs pro Woche rechnen.

3: Maßarbeit

Vier Zentimeter (+/- 5mm) Mähhöhe sind für einen durchschnittlichen Rasen optimal. Sollte Ihr Rasenmäher nicht in cm einstellbar sein, schauen Sie vorher in der Bedienungsanleitung nach oder mähen Sie eine kleine Fläche zur Probe und messen Sie mit einem Lineal oder Zollstock nach. Trockenstellen mit der Ein-Drittel-Regel vermeiden. In keinem Fall sollten Sie jedoch mehr als ein Drittel der Halmlänge abschneiden, da sich die Triebe sonst nur langsam erholen können und bis zum Neuaustrieb sehr lange brauchen, sodass Lücken entstehen und der Rasen anfälliger für Verbrennungen bei Trockenheit wird. Hilfreich ist hier die „Ein-Drittel-Regel“. Wenn Ihr Rasenmäher z.B. auf 40mm Schnitthöhe eingestellt ist, sollte der Rasen spätestens wenn die Halme eine Höhe von 60mm erreicht haben geschnitten werden. Sollten Sie Ihren Rasen längere Zeit nicht gemäht haben, z.B. nach einem Urlaub, ist die „Ein-Drittel-Regel“ besonders wichtig: Gewöhnen Sie den Rasen in kleinen Etappen wieder an seine Idealhöhe.

4: Der Wetterfaktor

Compo Schattenrasen In schattigen Ecken sollten Sie den Rasen etwa einen Zentimeter länger (also in etwa fünf Zentimeter lang) lassen, da die Gräser sonst nicht genug Sonnenlicht aufnehmen können. Das ist auch im Herbst aufgrund der nachlassenden Lichtstärke empfehlenswert. Während sommerlicher Hitze- und Trockenperioden sollten Sie Ihren Rasen auch nicht zu stark kürzen, da längere Grashalme dem Boden Schatten geben und ihn so effizienter vor dem Austrocknen schützen. Bei Nässe sollte man hingegen gar nicht mähen, denn dann kann der Rasenmäher die Halme kaum erfassen, daher werden sie nicht sauber abgeschnitten sondern fransen aus. Es entsteht ein uneinheitliches Schnittbild ist, da das Schnittgut verklumpt und nicht vollständig in den Fangkorb gelangen kann. Zudem wird Ihr Rasenmäher durch Feuchtigkeit stärker beansprucht und die Räder schwerer Benzinrasenmäher könnten bei durchnässtem Boden einsinken und so die Graswurzeln beschädigen. Tipp für schattige Gärten: Compo Schattenrasen!

5: Ordnung ist das halbe Mähen

MAKITA 18V Li-Io Akku-GrasschereWenn Sie die gesamte Breite des Rasenmähers ausnutzen, sind Sie im Handumdrehen fertig und erzielen zudem ein einheitliches Schnittbild. Der Rasenmäher sollte immer eine Radbreite in die Mähspur hineinragen. Auf diese Weise entsteht eine einheitliche und Streifen-freie Fläche. Akku-Grasschere von Makita Wenn Ihr Rasen einen sorgfältig abgestochenen Rand besitzt, sollten Sie aufpassen, dass die äußeren Räder des Rasenmähers nicht in das angrenzende Beet abrutschen. Sonst ist es möglich, dass das Messer die Grasnarbe zumindest partiell abtrennt. Es ist deshalb zu empfehlen, lieber einen schmalen Rasenstreifen stehen zu lassen und diesen nachträglich mit der Rasenkantenschere zu bearbeiten, oder in Beet Nähe lieber direkt den Rasentrimmer einzusetzen.

6: Achtung Steigung!

Böschungen sollten Sie immer quer zum Gefälle mähen. Das ist gut für den Rasen und Ihre Sicherheit: Die Gräser werden gleichmäßig geschnitten und vor Verletzungen der Grasnarbe durch Bodenunebenheiten geschützt. Für Ihre Sicherheit ist es wichtig, dass Sie sich beim Mähen am Hang immer auf gleicher Höhe mit dem Rasenmäher befinden, da er Sie sonst bei einem Sturz überrollen könnte.

7: Betreten verboten!

Denn wenn Sie das Gras vor dem Mähen platt treten, richtet es sich nur schwerlich wieder auf und die Halme werden eventuell nicht auf einheitlicher Höhe abgeschnitten.

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